Jacqueline Baum und Ursula Jakob leben in Bern und arbeiten seit 2009 als Kollektiv an multimedialen Projekten. Grundlegend für ihre Arbeitsweise sind experimentelle dialogische Formen. In ihrer Arbeit entsteht aus einer oft dokumentarischen Herangehensweise wie z.B. Interviews durch Montage eine multiperspektivische und vielstimmige Sichtweise. Dadurch werden verschiedene Bedeutungsebenen erfahrbar gemacht. Der Fokus liegt dabei auf sich verschiebenden Realitäten, sei dies in einem politischen und sozialen oder einem persönlichen Kontext der Identität.
Die auditive und visuelle Installation der Ausstellung Muttersprache - Vaterland fokussiert auf Fragen im Zusammenhang mit Sprache, Wurzeln, Territorium und Identität. Die für diese Ausstellung bearbeitete Audioinstallation gewann den Blackbox Award anlässlich des SAM Art Masters 2011.
15. März 2012, 19 h: art + argument: Swiss culture must be defended. Eine Debatte auf Englisch über Kunst, Nationalismus und nationale Eigenschaften. Moderiert von Aoife Rosenmeyer, Zürich. Es debattieren: Wendy Shaw, Professorin am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern, Sibylle Omlin, Direktorin ECAV, Luzia Hürzeler, Künstlerin, Raphael Urweider, Autor, Musiker und Regisseur.